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Über uns

Seit dem Jahre 1921 werden in der Marktgemeinde Arbesbach, die heute rund 2.000 Einwohner zählt, beinahe jedes Jahr Theaterstücke von Laiendarstellern zur Aufführung gebracht. Eine Gruppe engagierter Lehrer wagte damals in Arbesbach den Schritt auf “die Bretter, die die Welt bedeuten”. Auf dem Programm standen, was die Inszenierung betrifft, natürlich eher einfache Possen und Schwänke, die zu Beginn in der Schule, später dann in den heimischen Gasthäusern dargeboten wurden. Und so kam es im Laufe der Jahre, dass sich diese Theateraufführungen zu einer Tradition entwickelten, die heute noch – natürlich in einem weit größeren und professionelleren Rahmen – weitergeführt wird. Soweit zu unseren Wurzeln.

Bis zum Jahre 1992 wurden die Theateraufführungen, wie es auch schon die “Alten” praktizierten, in den Räumlichkeiten unserer Gasthäuser aufgeführt, was natürlich eine starke Einschränkung bei der Auswahl des Theaterstückes für die Gruppe und ihren Regisseur bedeutet (Platzmangel auf der Bühne und im Zuschauerraum, einfache Bühnenbilder, …). Um eine Lösung für dieses Problem zu schaffen, entschloss sich die Theatergruppe, die zu dieser Zeit ein Teil des “Ländlichen Fortbildungswerkes” war, als eigener Verein mit dem Namen “Theaterbühne Arbesbach”in Zukunft in der nahegelegenen Schönfeldhalle (Bärenwirt Kolm, Schönfeld), die ein Fassungsvermögen von rund 300 Besuchern pro Aufführung bietet, auf die “Bretter” zu steigen.

Und kaum war die Lokalität gewechselt, stand auch schon das “erste” Stück der Theaterbühne Arbesbach als eigener Verein, der heute mittlerweile über 80 Mitglieder zählt, auf dem Programm – und das war kein geringeres als das Festspielereignis schlecht hin: “Jedermann” von Hugo von Hofmannsthal. Standen in den früheren Jahren 5 bis 10 Schauspieler auf der Bühne, so waren es beim “Jedermann” gleich 30 (!). Welch ein Maß an Disziplin und Konzentration das für den Einzelnen bedeutete, erklärt sich hier von selbst. Aber die Mühe wurde belohnt: Wir konnten mehr als 4.000 Besucher begrüßen – und auch der ORF fand den Weg zu uns, um einen Bericht im Lokalfernsehen zu bringen!

Doch wir haben uns nicht auf den geernteten Lorbeeren ausgeruht. Im folgenden Jahr errichteten wir (unter Eigenleistung) eine 120 m2große Drehbühne, die es uns ermöglicht, dem Besucher ein vielseitiges und eindrucksvolles Bühnenbild zu bieten. Daher konnten wir auch in den folgenden Jahren bekannte Theaterklassiker für unser Publikum zur Aufführung bringen.