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2000 Skandal in Lobodau

Die Handlung spielt in einem Ort namens Lobodau in der Zeit der Monarchie. Im ansässigen Kreisgericht gibt es zu wenig Arbeit, sodass die dort Beschäftigten um die Schließung des Gerichtes und somit um ihren sicheren Arbeitsplatz bangen müssen. Kanzleidirektor Kettl trifft noch ein weiteres schweres Los: Seine Frau Sophie betrügt ihn und gibt noch dazu mehr Geld aus, als ihrem Gatten lieb ist.
Zur gleichen Zeit wird in der gesamten Monarchie einer der größten Gauner weit und breit gesucht – Kaspar Grasner. Im Gericht von Lobodau stellen sich der Kanzleidirektor und der Gerichtspräsident bereits vor, wie es denn wäre, wenn genau in ihrem Zuständigkeitsbereich dieser Verbrecher gestellt werden würde, damit das Kreisgericht endlich wieder an Ansehen gewinnt. Doch keiner von den Beteiligten ahnt zu dieser Zeit, dass sich dieser Kaspar Grasner bereits in ihrer Umgebung herumtreibt und mit seinem Charme Sophie Kettl den Kopf verdreht.
Als “Graf Alexander” schafft es der Gauner Grasner, innerhalb kürzester Zeit vom Kammerdiener zum Untersuchungsrichter aufzusteigen. Als solcher hat er nun seinen eigenen Fall, nämlich den des meistgesuchten Verbrechers der Monarchie, zu bearbeiten.
Durch sein bestimmendes Auftreten verstrickt er alle Beteiligten geschickt in ein wirres Netz von Geschichten und Missverständnissen, um so seine wahre Identität verbergen zu können und gewinnt dadurch Zeit, mit Sophie Zukunftspläne ausarbeiten zu können …
In dieser Komödie wird auf eine heitere Art und Weise dargestellt, wie leichtfertig manchmal das Gericht in der Zeit der Monarchie mit seiner Macht und seinem Einfluss umgegangen ist. Es  bedurfte oft nicht viel, um als Unschuldiger ins Gefängnis zu kommen – andererseits war es hin und wieder auch nicht schwer, als Schwerverbrecher auf freiem Fuß zu bleiben, wie es uns Kaspar Grasner alias “Graf Alexander” präsentiert!